IIX. Ruhende Flüssigkeiten und Gase




IIX.1  Kompressibilität

IIX.2  Druckausbreitung in Flüssigkeiten

Versuch IIX.1: Hydrauliche Presse

IIX.3   Schweredruck

Versuch IIX.2: Hdrostatisches Paradoxon

Versuch IIX.3: Kommunizierende Röhren

Versuch IIX.4: Weinheber

Versuch IIX.5: Schlauchwasserwaage

IIX.4   Auftrieb

Versuch IIX.6: Nachweis des Archimedischen Prinzips

Versuch IIX.7: Wasserteufelchen

IIX.5   Druck in Gasen

Versuch IIX.8: Magdeburger Halbkugeln

Versuch IIX.9: Messung des Drucks

IIX.6   Barometrische Höhenformel

IIX.7   Oberflächenspannung

Versuch IIX.10: Verkleinerung der Oberfläche von Seifenhäuten

Versuch IIX.11: Messung der Oberflächenspannungen

Versuch IIX.12: Überdruck einer Seifenblase

IIX.8   Grenzflächenspannung und Kapillarität

Versuch IIX.13: Steighöhe in Kapitllaren

Versuch IIX.14: Keilglas



In diesem Kapitel wollen wir versuchen, die Reaktion von Gasen und Flüssigkeiten auf äußere Einflüsse, insbesondere auf Druck, zu untersuchen. In Kapitel VII hatten wir dieses Verhalten für Festkörper bereits untersucht und kurz den atomaren Aufbau von Festkörpern, Flüssigkeiten und Gasen erörtert.

Wir hatten ein Modell für Flüssigkeiten entwickelt, bei dem Atome der Flüssigkeit gegeneinander verschiebbar sind. Eine Nahordnung ist noch vorhanden und auch das Volumen ist konstant, aber der Körper hat keine feste Gestalt, weil die Atome bzw. Moleküle ihre festen Gitterplätze verlassen haben und gegeneinander verschiebbar sind, die Bindungskräfte sind noch vorhanden. Anschaulich kann man sich dieses Modell auch als einen Sack mit Murmeln vorstellen: Die Kugeln berühren sich, man kann den Sack in verschiedene Formen bringen, sein Volumen jedoch nur sehr schwer verändern.

Dabei hatten wir festgestellt, daß bei Flüssigkeiten die Moleküle annähernd so dicht gepackt sind, wie bei Festkörpern. Deshalb ändert sich die Dichte eines Körpers, wenn er schmilzt, nicht wesentlich. Wir können somit erwarten, daß die Flüssigkeiten ebenso wie die Festkörper einer Volumenänderung, also einer Annäherung ihrer Moleküle, erheblichen Widerstand entgegen setzen.


vorheriges Kapitel

vorherige Seite

Inhaltsverzeichnis

folgende Seite

folgendes Kapitel