IX. Strömende Flüssigkeiten und Gase




IX.1 Ideale stationäre Strömungen

IX.1.1 Stationäre Strömungen

IX.1.2 laminare Strömungen

Versuch IX.1: Stromlinienapparat

IX.1.3 Kontinuitätsgleichung

IX.2 Bernoullische Gleichung

Versuch IX.2: Statischer Druck

Versuch IX.3: Druckmeßsonden

Versuch IX.4: Schwebender Styroporball

IX.3 Laminare Strömungen realer Flüssigkeiten

IX.3.1 Das Newtonsche Reibungsgesetz

IX.3.2 Anwendung des Reibungsgesetzes: Strömung durch ein Rohr

IX.3.3 Stokes'sches Gesetz

Versuch IX.5: Stokes'sche Reibung

IX.4 Turbulente Strömungen

IX.5 Gedämpfte Schwingungen

Versuch IX.6: gedämpfte Schwingung eines Fadenpendels




In Kapitel IIX haben wir nur ruhende Flüssigkeiten und Gase untersucht. Dabei konnten wir Gase und Flüssigkeiten meistens zusammen untersuchen. Das Gebiet der Physik, welches sich mit ruhenden Flüssigkeiten befaßt wird Hyrdostatik, die Beschäftigung mit ruhenden Gasen wird Aerostatik genannt.


Nun wollen wir die Bewegung von Flüssigkeiten und Gasen, also die Hydrodynamik und die Aerodynamik, untersuchen. Auch diese beiden Gebiete können weitgehend gemeinsam behandelt werden. Im Folgenden werden wir deshalb nur dann gesondert darauf hinweisen, wenn Aussagen, die für Flüssigkeiten hergeleitet werden, nicht für Gase gelten. Da, wie wir gesehen haben, Gase eine recht große Kompressibilität besitzen, Flüssigkeiten hingegen inkompressibel sind, müssen wir bei den folgenden Berechnungen davon ausgehen, daß die betrachteten Geschwindigkeiten klein sind, und auch die wirkenden Drucke sollen so klein gewählt werden, daß die Kompression der Gase vernachlässigt werden kann. Eine vollständige Behandlung strömender Flüssigkeiten und Gase erfordert die Kenntnis aller wirkenden Kräfte, also insbesondere der Druckkräfte, der Schwerkraft und der Reibungskräfte.


Die hier hergeleiteten Näherungen sind also nur gut für kleine Geschwindigkeiten und kleine Drucke.

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