Bachelor-Themen Arbeitsgruppe
Hebbeker
Bachelorarbeiten zu vergeben:
Mehr Informationen sind jeweils durch Anklicken erhältlich
bzw. weiter unten zu finden.
Hinweise:
- Bei Interesse kontaktieren Sie bitte
die angegebenen Betreuer!
- Auch weitere ('angrenzende')
Themen sind möglich - bitte reden Sie mit uns !
Unter einigen Überschriften verbergen sich mehrere (mögliche)
Themen.
- Praktisch alle Themen können von 2 Studierenden
zusammen bearbeitet werden.
- Alle Arbeiten werden im Team in unserem Institut durchgeführt.
- Einige Themen sind schon vergeben (und entsprechend markiert bzw. hier gar nicht mehr aufgeführt)
- Informationen zum Tag der Physik (Beiträge III. Phys. Inst. A)
am 20.1.2012 finden Sie
hier
.
- Frühere Bachelor- und andere Abschlussarbeiten kann man
hier
ansehen.
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Wir sind seit vielen Jahren am CMS-Experiment beteiligt, insbesondere
haben wir
grossflächige
Myon-Driftkammern gebaut.
Heute konzentrieren wir uns auf die Daten-Analyse,
wir suchen insbesondere nach neuen Phaenomenen und Teilchen,
indem wir spezifische Modellvorhersagen (schwere Bosonen, Supersymmetrie,...)
aufgreifen und, komplementär dazu, auf modellunabhängige Weise.
Zusaetzlich entwickeln wir auch neue Detektoren
fuer eine zukünftige Verbesserung des CMS-Experimentes
(Szintillator + Auslese mit kleinen
Halbleiter-Photodetekoren= Silizium-Photomultipliern = SiPMs).
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Modell-unabhängige Suche nach neuer Physik am LHC
Das bei uns entwickelte Programmpaket MUSiC = Model Unspecific
Search in CMS soll durch einen systematischen Vergleich
zwischen CMS-Messdaten und Standardmodell-Monte-Carlo-Vorhersagen
etwaige Diskrepanzen aufdecken und damit möglicherweise
neue Physik entdecken. Dazu werden die in einer
Proton-Proton-Kollision entstandenen Teilchen
analysiert, darunter insbesondere geladene Leptonen (Elektron, Myon).
Aufgabe ist es, die LHC-Daten zu analysieren und
nach Abweichungen vom Standardmodell zu suchen.
(A. Meyer, T.H.)
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Suche nach neuer Physik (Unparticles)
Eines der Hauptziele der Experimente am LHC ist die Suche nach neuen,
vielleicht revolutionären Phänomenen. Eine solche Idee ist die
Vorhersage sogenannter Unparticles in Modellen mit skaleninvarianter
neuer Physik. Auch wenn solche Unparticles keine invariante Masse
haben, können sie zu spektakulären Signaturen führen. In der Arbeit
soll nach Anzeichen für Unparticles in den CMS Daten gesucht werden,
(A. Meyer, T. H.)
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Suche nach R-Paritätsverletzender Supersymmetrie am LHC mit Myonen
Die im Jahre 2011 aufgezeichneten Daten erlauben es, R-Paritätserhaltende
SUSY-Modelle in großen Parameterbereichen auszuschließen. In der
Bachelorarbeit sollen Endzustände mit Myonen und Jets untersucht werden, ob
sie Hinweise auf R-Paritätsverletzende Supersymmetrie enthalten. Dies ist
bisher am LHC nur teilweise geschehen, so dass diese Analysen besonders
spannend sind.
(M. Weber, A. Meyer)
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Machbarkeitsanalyse einer Suche nach R-Paritätsverletzender Supersymmetrie am
LHC mit Elektronen
Im Unterschied zur Suche nach R-Paritätsverletzender Supersymmetrie in
Endzuständen mit Myonen existieren bereits enge Grenzen auf
R-Paritätsverletzende Kopplungen in Endzuständen mit Elektronen. Obwohl diese
Ereignisse experimentell einfach identifizierbar sind, ist a priori nicht
klar, ob eine Suche am LHC die existierenden Grenzen verbessern kann. In der
Machbarkeitsanalyse soll dies herausgefunden werden.
(M. Weber, A. Meyer)
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Suche nach schweren geladenen Bosonen am LHC
Schwere geladene Vektorbosonen (W', Z') werden von einigen Theorien
jenseits des Standardmodells der Teilchenphysik vorhergesagt.
Diese neuen Eichbosonen sollten viel größere Massen, aber durchaus
ähnliche Zerfallskanäle wie die Eichbosonen des Standardmodells
aufweisen.
Unsere Gruppe ist fuehrend bei der Suche nach W' mit Elektronen
und Myonen im Endzustand. Nun soll der Zerfall in Tau-Leptonen hinzukommen, nachdem eine erste Sensitivitaetsstudie abgeschlossen ist. Erstmals soll in den 2012'er Daten systematisch nach W'->tau nu gesucht werden.
Eine weitere Arbeit soll die Suche im Elektronkanal fortsetzen und an die veraenderten LHC Bedingungen anpassen.
(K. Hoepfner)
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Detektorentwicklung mit SiPM-Auslese
Für die zweite Upgrade-Phase des CMS-Experiments am LHC wird ein Myon-Triggerdetektor basierend auf Szintillatormodulen entwickelt. Diese Module werden dann mittels Silizium-Photomultipliern - extrem lichtempfindlichen Halbleiterdetektoren - ausgelesen. Aufgrund ihrer geringen Größe und der Toleranz gegenüber starken Magnetfeldern sind diese Detektoren besonders gut geeignet. Ein Nachteil ist die starke Temperaturabhängigkeit des Detektorsignals, diese macht eine Temperaturstabilisierung des Messaufbaus unumgänglich. Im Rahmen der Arbeiten sollen Charakterisierungen
verschiedenenr SiPM-Typen durchgeführt bzw. ein terperaturstabilisierter SiPM-Halter entwickelt werden.
(M. Merschmeyer)
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Das Ziel des Pierre Auger-Projekts ist die Untersuchung der
höchstenergetischen kosmischen Strahlung. Experimentelle Beobachtungen von
kosmischen Teilchen mit Energien von mehr als 1020 eV stellen ein
fundamentales Rätsel der modernen Physik dar.
Beim Auger-Observatorium kommt eine Hybrid-Technik zur Messung von
höchstenergetischen Luftschauern zum Einsatz, d.h. Luftschauer werden sowohl
mit einem Oberflächen-Detektorfeld als auch mit optischen Teleskopen
nachgewiesen. Die simultane Messung von Luftschauern mit beiden
Nachweismethoden reduziert sehr stark die Unsicherheiten der Messung.
Neben der Hardwareentwicklung ist unsere Gruppe ebenfalls in mehrere
Themenbereiche der Datenanalyse (Daten von Oberflächendetektoren und
Fluoreszenzteleskopen) eingebunden. Zu unseren Themen zählen
die Untersuchung der Ankunftsrichtung kosmischer Strahlung auf Anisotropie,
und die Analyse der
Daten des jüngsten Auger-Ausbaus HEAT (High Elevation Auger Telescopes), der
es ermöglicht, einen größeren Teil des Himmels mit den Fluoreszenzteleskopen
abzudecken.
Weitere Information zu Auger
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Versuche Fortgeschrittenenpraktikum:
Last update 2012-01-05